auf der Spur des Grünen Leuchtens

Auf der Spur des Grünen Leuchtens

Schaue niemals mit ungeschützten Augen direkt in die Sonne. Setze deine Haut nicht zu lange den Sonnenstrahlen aus, auch wenn du Sonnencreme benutzt. Sei besonders vorsichtig um die Mittagszeit herum, wenn die UV-Strahlung am intensivsten ist. Schütze deinen Kopf mit einem Hut und trage passende Kleidung, die es deiner Haut ermöglicht, zu atmen. Setze auch an bewölkten Tagen eine Sonnenbrille auf, die gegen UV-A- und UV-B-Strahlen wirkt, um deine Augen vor Katarakten und anderen Schäden zu schützen. Wie oft haben wir derartige Warnungen wohl im Laufe unseres Lebens gehört? Ganz sicher unzählige Male. Vielleicht auch ein wenig öfter, wenn unser Heimatort zwischen dem nördlichen und südlichen 40. Breitengrad lag. In unserer Kindheit war das Ganze ein noch nicht ganz so großes Thema. Damals dürften einige von uns mit schöner Regelmäßigkeit versucht haben, den Sonnenbrand auf Gesicht, Schultern und Rücken durch das Auflegen feuchter Tücher und das Auftragen kühlender Cremes zu lindern. In den letzten Jahren war vor allem das Thema Klimawandel dafür verantwortlich, dass viele Menschen ein größeres Bewusstsein für die Kraft der Sonne entwickelt haben. Wovor allerdings nie gewarnt wurde, ist die Tatsache, dass der Anblick der auf- oder untergehenden Sonne für allerlei emotionale Verwirrung sorgen kann. Wer bisher keine derartigen Warnungen vernommen hat, zählt mit ziemlicher Sicherheit zu denen, die noch nichts vom Grünen Leuchten gehört haben.

Portada le Rayon Vert
Cover von Le Rayon Vert (Jules Verne, 1882)

Als die junge Helena Campbell von ihrem Spaziergang zurückkehrte, war sie ob der Anstrengung leicht errötet aber zufrieden. Sie grüßte ihre Onkel und setzte sich mit ihnen zusammen, um über die Zukunft zu sprechen. Das Gespräch, so wie es die Brüder Sib und Sam Melvill geplant hatten, wurde von den älteren Herren bestimmt und lief ohne große Umschweife auf eine zentrale Frage hinaus: „Du willst dich also nicht verheiraten?“ Darauf die Gefragte: „Nicht eher, als bis ich – den Grünen Strahl gesehen habe!“

So beginnt Jules Vernes Roman Le Rayon Vert, der in seiner Originalausgabe 1882 und kurz darauf in deutscher Übersetzung mit dem Titel Der grüne Strahl, später dann Das grüne Leuchten, erschien. Bis heute fragen wir uns, was dem französischen Schriftsteller seiner Zeit durch den Kopf ging, denn es handelt sich um einen Text, in dem er von seinen üblichen Themen – Wissenschaft und futuristische Technologien treffen auf wagemutige Abenteurer – abweicht, um einen Liebesroman zu schreiben. Auch ein gewisser Daniel O’Connell, seines Zeichens Astronom des Vatikans, stellte sich ein halbes Jahrhundert später einige, leider unbeantwortet gebliebene Fragen zu diesem Werk – zum Beispiel: Wie ist Jules Verne überhaupt auf dieses vor seinem Roman kaum beschriebene Phänomen aufmerksam geworden? Und mit „dem Phänomen“ meint er das Grüne Leuchten, von dem vor Veröffentlichung von Le Rayon Vert noch niemand gehört zu haben schien.

Zwar hatten J.P. Joule und D. Winstanley 1869 bzw. 1873 von der Existenz dieser Erscheinung in Studien berichtet, die von einer in Manchester ansässigen Wissenschaftsgesellschaft publiziert wurden, aber es ist unwahrscheinlich, dass der französische Schriftsteller von diesen Schriften Kenntnis hatte. Wie Laurence Sudret, die Sekretärin der Société Jules Verne, zu berichten weiß, beschränkte sich Vernes Kontakt mit der englischen Sprache auf die Benutzung eines zweisprachigen Wörterbuchs zu Recherchezwecken. Bei der berühmten Begegnung des Franzosen mit der US-amerikanischen Reporterin und Abenteurerin Nellie Bly, die ihn während einer Pause ihrer Weltumrundung in Frankreich besuchte, musste etwa ein Journalist das Gespräch der beiden dolmetschen. Als gesichert hingegen gilt, dass Jules Verne eine ernsthafte Faszination für das Phänomen entwickelte, die sich in einigen seiner Werke niederschlug – so zum Beispiel im zuvor erschienen Roman Les Indes Noires, 1877 (Dt.: Die Stadt unter der Erde) oder in Les mirifiques Aventures de Maître Antifer, 1894 (Dt.: Meister Antifer’s wunderbare Abenteuer). Auch in Les Naufragés du Jonathan, 1908 (Dt.: Die Schiffbrüchigen der Jonathan), dessen Manuskript durch Jules Vernes Sohn Michel Verne im beachtlichen Umfang erweitert und zehn Jahre nach Fertigstellung des ursprünglichen Texts des Vaters veröffentlicht wurde, findet das Naturschauspiel Erwähnung. Le Rayon Vert war allerdings Vernes erster Roman, der von dem Phänomen als tragendes Element der Handlung Gebrauch machte, und damit auch das erste Werk, das dank seiner großen Verbreitung und seiner enormen Popularität die breite Öffentlichkeit mit dem Grünen Leuchten bekanntmachte. Später folgte dann eine ganze Schwemme von wissenschaftlichen Werken und Romanen, in denen die „Entdeckung“ von Monsieur Verne erwähnt wurde.

Julio Verne (1892)
Jules Verne (1892)

Le Rayon Vert gilt als einer von Vernes Schottlandromanen und geht fast schon als Reiseführer durch die Heimat des von ihm bewunderten Walter Scott durch. Die Gedichte des Schotten über die Natur und das Meer dienten Verne möglicherweise als Inspirationsquellen für die Landschaftsbeschreibungen in seinem Werk. Im Roman selbst stehen die durch Helena Campbell und den Künstler Olivier Sinclair verkörperten Aspekte Romantik, Natur und Humanismus der durch die Figur des jungen Aristobulus Ursiclos repräsentierten Welt der Wissenschaft gegenüber und scheinen ihr überlegen. Vom Schriftsteller mit einem lächerlichen Namen gestraft, beschreibt Verne Ursiclos Aussehen „als etwas von dem eines Affen“ und dessen Geist „als viel zu unterrichtet für einen jungen Gelehrten, der oft nichts Anderes weiß, als Jedermann mit seiner allumfassenden Weisheit zu langweilen“. Kurzum ein eitler Studioso, der ein ums andere Mal die Pläne der jungen Helena torpediert.

Wie viele schon vermuten werden, tritt das Mädchen eine Reise durch Schottland an, wo sie in Begleitung ihrer beiden Onkel nach dem Grünen Leuchten sucht, um eine Antwort auf die Frage zu finden, ob sie heiraten soll oder nicht. Aber warum das alles? Nun, als das Mädchen von seinem Spaziergang nach Hause kam, wir erinnern uns: ob der Anstrengung leicht errötet aber zufrieden, hatte sie eine Ausgabe der Morning Post in der Hand. In dem fiktiven Blatt hatte sie über eine schottische Legende gelesen, „nach welcher derjenige, der jenen Grünen Strahl nur einmal gesehen, sich in Herzenssachen nicht mehr täuschen könne; sein Erscheinen zerstört alle Illusionen und Unwahrheiten; wer so glücklich war, ihn nur einmal wahrzunehmen, sieht dann eben so klar im eigenen Herzen wie in dem Anderer“. Wer jetzt der Meinung ist, das sei kein ausreichender Grund für den Antritt einer beschwerlichen Reise, von deren Abenteuern dann in einem Roman berichtet wird, kennt offensichtlich Jules Verne nicht sonderlich gut.

Es stimmt natürlich, dass es im 19. Jahrhundert noch nicht diese Masse an bloggenden Lebensberatern gab, die uns mit einem aufmunternden „Hallo, meine Herzchen“ ansprechen und uns mit ihren Weisheiten den richtigen Weg aufzuzeigen versuchen. Nein, damals war noch die Romantik en vogue, und es galt als völlig normal, dass ein Mensch es als interessant oder für sein Wohlbefinden und mentales Gleichgewicht förderlich ansah, die durch den Anblick des Grünen Leuchtens bewirkten Fähigkeiten zu nutzen, um sich einen der zentralen Wünsche aller Menschen zu erfüllen – nämlich das Wesen der eigenen Gefühle zu ergründen und zudem die Gefühle fremder Personen zu verstehen.

Am Ende der Reise – nach mehreren erfolglosen Versuchen, das Grüne Leuchten zu sehen, und nachdem Helena vom gut aussehenden Olivier Sinclair vor dem Ertrinken gerettet wurde – bekommen die beiden Protagonisten die Chance, während eines Sonnenuntergangs nach einem Unwetter und bei wolkenlosen Himmel endlich das Grüne Leuchten zu erblicken. Jules Verne jedoch gibt der Geschichte an dieser Stelle eine letzte dramatische Wendung. Just als das besagte Phänomen auftritt, schauen Helena und Olivier einander an und verlieren sich in den Augen des jeweils anderen: „Helena hatte ja den dunklen Strahl gesehen, der aus den Augen des jungen Mannes blitzte; Olivier den blauen, der jenem aus den Augen des jungen Mädchen entgegenkam.“ Ein tolles Finale für alle, die eine lehrreiche Moral am Ende einer Geschichte schätzen, und ein Ende, das die Verbreitung der angeblichen schottischen Legende weiter vorantrieb. Wie Dr. Andrew T. Young vom Fachbereich Astronomie der Universität San Diego auf seiner Internetseite über Green Flashes allerdings erklärt, existiert in der schottischen Kultur keine derartige Legende. Dr. Young schreibt dieses Gerücht der blumenreichen Literatur im Frankreich des 19. Jahrhunderts zu, genauer gesagt der lebendigen Vorstellungskraft und der gewandten Feder des Monsieur Jules Verne.

The Green Ray by Leon Benett
Ilustration von Léon Benett für Le Rayon vert (Jules Verne, 1882)

Damit stellt sich die Frage, ob das Grüne Leuchten überhaupt existiert. Ja, es existiert. Es handelt sich um ein Phänomen, das normalerweise bei Sonnenuntergang aber auch bei Sonnenaufgang zu beobachten ist und bei dem mit dem letzten bzw. dem ersten Licht der Sonne ein Strahl, oder besser gesagt ein Glanz oder ein Leuchten, von grüner Farbe sichtbar wird. Das Leuchten entsteht nur bei ganz bestimmten Wetterbedingungen – ein wolkenloser Himmel und eine glasklare Atmosphäre sind Grundvoraussetzungen – durch die Brechung des Sonnenlichts, wenn der Himmelskörper hinter dem Horizont untertaucht.

Nach der Veröffentlichung von Vernes Roman erschienen viele Berichte über Sichtungen des Grünen Leuchtens, sowohl in wissenschaftlichen Zeitschriften und Büchern als auch in fiktiven Texten. Astronomen, Meteorologen, Schriftsteller, Dichter, Filmregisseure aber auch Piraten zeigten sich fasziniert von den Geheimnissen des Naturphänomens. In Gore Verbinskis Film Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt aus dem Jahr 2007 begibt sich ein Teil der Besatzung der Black Pearl auf die Suche nach Jack Sparrow und landet dabei in der Welt der Toten. In einer Szene unterhalten sich Captain Barbossa, Master Gibss und Will Turner über das Grüne Leuchten. „Habt Ihr ihn den schon mal gesehen, den Grünen Schein, Master Gibbs?“, fragt Captain Barbossa. „Er ist mir des ein ums andere Mal begegnet. Es kommt nicht so häufig vor. Beim letzten Sonnenstrahl wird der Himmel von einem grünen Schein erleuchtet. Manche sehen ihn in ihrem ganzen Leben nicht. Andere behaupten gesehen zu haben, was nicht war. Und wieder andere …“, erklärt Gibbs und wird vom Piraten Pintel unterbrochen: „Es bedeutet, dass eine Seele wieder zurück auf die Welt kehrt, aus dem Reich der Toten!“ Eine neue Version, eine neue Legende.

Auf der Such nach einem Weg aus der Welt der Toten in die der Lebenden, starrt Jack Sparrow auf den Horizont, dann auf seine Karte, und kurz darauf macht es klick. „Oben ist unten … nicht Sonnenuntergang, sondern Sonnenaufgang … und der Aufgang ist oben.“ Captain Sparrow und seine Mannschaft beginnen, das Schiff durch Einsatz ihres Körpergewichts hin- und herzuschaukeln, um es umzukippen und auf den Kopf zu stellen, weil oben ja unten ist. Das Manöver gelingt genau in dem Moment, in dem ein spektakuläres grünes Leuchten am Horizont erscheint und sie in die Welt der Lebenden zurückführt.

Selbst ein Mann wie Burroughs schrieb über das Grüne Leuchten, und zwar in einem seiner unkonventionelleren Werke namens Cities Of The Red Night, 1981 (Dt.: Städte der roten Nacht), in dem es neben Piraten und Detektiven auch jede Menge Sprünge durch Raum und Zeit gibt, aber eben auch um das besagte Naturphänomen geht. In dem Roman wird die Erde durch eine Atomkatastrophe verwüstet, der Himmel färbt sich rot, und ein Virus sorgt für genetische Mutationen, durch die sich die Hautfarbe der Menschen von Rot zu Gelb verändert. Klingt nach dem idealen Szenario für das Erscheinen des Grünen Leuchtens, oder? „Die Boys sind wieder auf der Great White. An Deck ertönt ein Ruf des Kajütenjungen, und sie eilen hinauf. Jerry, mit einer Schlinge um den Hals, verzieht das Gesicht zu einem wölfischen Grinsen. Dann baumelt er, und ein grünes Leuchten zuckt über den westlichen Himmel.“ Nebenbei bemerkt: Die verschiedenen Ausgaben dieses Romans erzielen auf dem Gebrauchtmarkt beachtliche Preise, teilweise vierstellige Summen. Verrückt, aber irgendwie auch passend zu einem Autor, der sich aus freien Stücken – und mit dem Hinweis, es handele sich um einen „Teil der Initiationszeremonie der nordamerikanischen Crow-Indianer“ – zwei Finger abschnitt. Später bemerkte Burroughs einmal: „Ich habe im People Magazin gelesen, dass Keith Richards eine Villa im Norden von New York besitzt, zudem eine Wohnung in Paris, elegante Häuser in London und Jamaika und ein Schloss in Chichester. Und was mache ich? Ich kaufe meine Kleidung in den Läden der Heilsarmee.“ Wieder ein Fall für Freunde von Geschichten mit Moral.

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Cities Of The Red Night (William S. Burroughs, 1981)

1987, also fünf Jahre nach der Veröffentlichung von Städte der roten Nacht und 104 Jahre nach Vernes Der grüne Strahl, kam der gleichnamige Film Le Rayon Vert vom französischen Regisseur Éric Rohmer in die Kinos. Es ist der fünfte Streifen in seiner Serie Komödien und Sprichwörter und benutzt als Grundlage einerseits einige Verszeilen von Arthur Rimbaud – „Ah! que le temps vienne / Où les cœurs s’éprennent“ – und andererseits die mittlerweile schon fast berühmte „schottische Legende“ aus dem Roman von Jules Verne.

Der Film beginnt mit einer Situation, die etwas banal erscheinen mag, uns allen aber wohl bekannt sein dürfte. Wenn die Freunde die gemeinsamen Sommerpläne absagen, droht die Urlaubszeit zu einem Alptraum zu werden, denn die Alternative lautet, allein in der Stadt zu versauern. Genau das passiert der jungen Protagonistin in Le Rayon Vert, einem romantisch veranlagten und idealistischen Mädchen namens Delphine, das von Rohmers Muse Marie Rivière gespielt wird. Wie die Helena von Verne stürzt sich auch Delphine in ein Abenteuer, eine Art Initiationsreise durch die französische Geographie auf der Suche nach passender Gesellschaft, um die verbleibende Urlaubszeit nicht allein verbringen zu müssen. Nachdem sie verschiedene Orte besucht hat, ohne Personen zu finden, mit denen sie gern Zeit verbringen möchte und sich selbst zunehmend unwohl fühlt, kehrt sie nach Paris zurück, nur um kurz darauf wieder aufzubrechen. Durch Zufall kommt sie mit der „Legende“ vom grünen Leuchten in Berührung, als sie in einem Dorf an der französischen Küste auf eine Handvoll sympathische Touristen trifft, die sich über das Naturphänomen und den gleichnamigen Roman von Verne unterhalten. Ebenso wie Verne beschreibt auch Rohmer den emotionalen Effekt, der sich der Legende nach durch den Anblick des Grünen Leuchtens einstellt, und integriert in seinem Film zudem eine wissenschaftliche Erklärung des Naturschauspiels durch den deutschen Physiker Friedrich Günther Christlein, den der Regisseur durch Zufall während der Dreharbeiten kennenlernte und spontan castete. Nachdem Delphine die Geschichte des Grünen Leuchtens und die dazugehörige Erklärung gehört hat, streift sie weiter durch den Urlaubsort Biarritz. Sie freundet sich mit einer anderen Frau an und lernt ein paar Jugendliche kennen, ohne ihre emotionale Orientierungslosigkeit allerdings abstreifen zu können. Just an dem Tag, an dem sie wieder nach Paris aufbrechen will, trifft sie einen jungen Mann, mit dem sie schließlich den Sonnenuntergang über dem Meer beobachtet und dabei das Grüne Leuchten sieht. Mit dieser Szene – Achtung, Spoiler! – endet dann der Film: Delphine vergießt Freudentränen und sagt „Ja“, als sie das Leuchten sieht. Was ihr das Herz in ihrer Brust in diesem Moment anvertraut hat und was sie in ihrem Begleiter gesehen hat? Wir erfahren es nicht und können nur spekulieren, während der Abspann läuft.

Delphine y su compañero, en busca del rayo verde.
Delphine und ihr Begleiter auf der Suche nach dem Grünen Leuchten.

Ein perfektes Ende, sowohl in erzählerischer als auch filmtechnischer Hinsicht. Auch wenn der Film bereits 1985 abgeschlossen wurde, feierte er erst zwei Jahre später Premiere. Offenbar wollte Éric Rohmer den Streifen nicht veröffentlichen, ohne das Grüne Leuchten auf Zelluloid gebannt und in seinem Film gezeigt zu haben. Da kein Archivmaterial existierte, blieb nur die Möglichkeit, das Naturereignis selbst zu filmen oder es im Studio durch technische Tricks nachzustellen, was Rohmer aber entschieden ablehnte. Nach einer mühsamen Suche an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt gelang es dem Team schließlich doch noch, das Naturereignis zu filmen und damit die Existenz des Grünen Leuchtens zu beweisen. Die Aufnahmen finden sich am Filmende in der letzten Einstellung, in der Delphine ihren Begleiter fragt: „Weißt du, was das Grüne Leuchten ist?“ Als der Gefragte verneint, erklärt sie: „Das ist der letzte Strahl der Sonne am Tag. Jules Verne hat ein Buch darüber geschrieben.“

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