Das Kanarische Museum

Das Kanarische Museum

Wir kommen ins Kanarische Museum mit weit geöffneten Augen, mit der Absicht, uns jenem Teil unserer Vergangenheit etwas mehr zu nähern, der nie hinreichend erzählt wurde, besser gesagt, der nie wirklich verstanden wurde. Denn erzählt wurde diese Vergangenheit sehr wohl von vielen Forschern, Historikern, Archäologen, Naturforschern. Es geht um diesen oft mythischen und magischen Teil, den rätselhaftesten Teil in der Geschichte der Inseln, um das Leben von Männern und Frauen, die hier lebten, bevor die Eroberer kamen. Jene Personen, deren Überreste wir in den Vitrinen des Museums betrachten können, während die Experten uns erklären, was sie alles unternehmen, um ihre Mysterien zu ergründen: Wer waren sie? Wie lebten, wie starben sie? Was war der Sinn ihrer Bestattungsrituale? Wie und warum die Mumifizierungen? Und wir hören ihnen zu wie jemand, der – wie auf dem Schulhof – zum ersten Mal gehört zu haben meinte, dass die Heiligen Drei Könige gar nicht aus dem Orient kamen. Und wir sind fasziniert von dem, was die damit befassten Experten uns über alles das zu erzählen haben, eine Handvoll Wissenschaftler, die sich allen erlittenen Widrigkeiten und Wandlungen zum Trotz an die Aufgabe machen, die Arbeit fortzusetzen, die eines Tages nicht mehr als der Traum eines Visionärs war.

Als Gregorio Chil y Naranjo, ein siebzehnjähriger Junge aus der grankanarischen Stadt Telde, mit dem Koffer in der Hand und dem Wunsch, ein Studium der Medizin aufzunehmen, nach Europa aufbrach, konnte er nicht ahnen, was ihn dort erwartete. Eine Wende in seinem persönlichen und professionellen Leben, die ihn zu Dr. Chil werden ließ und die dazu führte, dass er bei seiner Rückkehr auf dem Schiff im selben Koffer den Plan für die Errichtung des Kanarischen Museums bei sich hatte.

Bei seiner Ankunft in Europa war er nicht an irgendeinen Ort und nicht zu irgendeiner beliebigen Zeit geraten. 1848 brannte auf den Straßen von Paris die Luft. Im Februar, nur wenige Monate vor seiner Anreise, war die Zweite Republik proklamiert worden, das erste der zahlreichen historischen Ereignisse, deren unmittelbarer Zeuge er im Verlauf seiner Universitätsjahre werden sollte. Diese ersten Eindrücke brannten sich für immer in seine Netzhaut ein. Es waren sehr viele Eindrücke für einen Heranwachsenden mit einer nach Erkenntnis dürstenden Seele, der aus einer Stadt mit kaum fünfzehntausend Einwohnern und einer hohen Rate von Analphabeten in jene Stadt kam, die er für den Rest seiner Tage bewundern würde. Der Geist der Freiheit, den man in der Stadt des Lichts atmete, durchdrang den Jüngling sehr bald, und später würde er sagen: „In einem Monat Paris habe ich mich derart entwickelt, dass ich wohl einer der glühendsten Republikaner geworden war.“

Doktor Gregorio Chil y Naranjo
Doktor Gregorio Chil y Naranjo.

Wir können ihn uns vorstellen, wie er künftige Reisen mit der soeben eröffneten Eisenbahn vom brandneuen Bahnhof Saint-Lazare aus plant, wo der impressionistische Maler Claude Monet auf seinen Leinwänden den Rauch der ersten Lokomotiven und die Gewühl der Reisenden dargestellt hat. Wie er an den berühmten Schachturnieren im Café de la Régence teilgenommen hat. Wie er an einem der fernab des Lärms gelegenen Tische mit seinem großen Freund und späteren Bibliothekar des Museums, Juan Padilla y Padilla, plaudert, ganz in der Nähe von anderen Tischen. Wo Flaubert an seiner Bovary grübelte und Honoré de Balzac die letzten Minuten verbrachte, bevor er nach St. Petersburg aufbrach, während Alexandre Dumas sie vielleicht zu einem Fest einlud und Victor Hugo womöglich mit den ersten Zeilen der Elenden kämpfte. Die zwei kanarischen Freunde, die sich im gleichen Abenteuer begegnet waren und vielleicht schon die Grundlagen ihres künftigen Projekts besprachen und dabei unter Scherzen erörterten, wie seltsam ihre Begegnung derart fern ihrer so ganz anders beschaffenen Heimat doch sei, genau so, wie sie es mit anderen Freunden von den Inseln taten: Víctor Pérez aus La Palma, wichtiger Anreger der Botanik auf den Inseln, und Germán Álvarez.

Während der neun Jahre seines Aufenthalts in der französischen Hauptstadt hat Doktor Chil y Naranjo Gelegenheit, mit der Wissenschaftselite seiner Zeit zu verkehren und  durch seinen Professor und Begründer der Französischen Assoziation für Anthropologie, Paul Brocca, seine Leidenschaft für die Naturgeschichte des Menschen zu entdecken. Dieser Begegnung entspringt auch die endgültige Idee, einen Großteil seiner Zeit und seines Vermögens dem Studium der Kultur der Urbevölkerung der Kanarischen Inseln zu widmen. Er wird dann, Jahre nach seiner Rückkehr nach Gran Canaria, 1879 gemeinsam mit anderen bekannten Persönlichkeiten der Insel wie Agustín Millares Torres, Domingo J. Navarro Pastrana, Juan de León y Castillo und Felipe Massieu y Matos die Wissenschaftliche Gesellschaft Kanarisches Museum gründen. Im Jahr darauf bezieht die Einrichtung ihren Sitz im ersten Geschoss der Casas Consistoriales auf der Plaza Santa Ana. Eine wahre Neuheit für die ersten ortsansässigen Besucher, denn bis dahin konnte man sich der Geschichte unserer Vorfahren nur über die privaten Sammlungen der Großbourgeoisie der Inseln nähern. Nach dem Ableben seines Gründers, 1901, nahm das Kanarische Museum seinen endgültigen Sitz in dessen früherem Wohnsitz in der Straße Doctor Verneau.

Besucher im "La antropología física" Saal, gewidmet  an René Verneau. (1930-1939)
Besucher im «La antropología física» Saal, gewidmet  an René Verneau. (1930-1939)

„Ich bewundere Paris, denn Paris bewundert die ganze Welt. Paris ist ein wahrer Vulkan, der beständig am Ausbrechen ist“, sagte Doktor Chil einmal. Diese Bewunderung wirkte auch in umgekehrter Richtung. Denn auch die Mitarbeit einer französischen Institution, des Nationalen Zentrums für Wissenschaftliche Forschung, gibt gemeinsam mit einer Handvoll einheimischer Forscher grundlegende Impulse und öffnet so neue Wege bei der Erforschung der Vorgeschichte der Kanarischen Inseln.

Kehren wir zurück ins 21. Jahrhundert und besuchen wir die Einrichtung, um das Werk zu betrachten, das 1880 mit Doktor Chil y Naranjo begann. Und wir stellen fest, dass diese Aufgabe nicht nur weiterhin mit dem gleichen Enthusiasmus verfolgt wird, sondern dass sie, nach unserer Einschätzung, sogar eine noch komplexere Mission hat.

Jetzt, da die Technik in einer Geschwindigkeit voranstürmt, dass sie unsere 24 Tagesstunden zu sprengen droht, stellen wir fest, dass es uns manchmal lieber wäre, auf sie zu verzichten. Vor allem, wenn es, wie in unserem Fall, um das Bild geht, das wir von der Kultur der Ureinwohner hatten. Wir würden gern in unserem primitiven Traum verweilen, den Mancher von uns wohl auch nötig hat.

Die Kustodin des Kanarischen Museums, Dr. Teresa Delgado, schlägt uns auf Anhieb einen radikalen Wechsel der Perspektive vor. Die Wissenschaft und die neuen Forschungswerkzeuge, über die sie verfügt, lassen keinen Zweifel und bedeuten letztlich nicht weniger als einen Wandel in unserem tiefsten Dasein. Sie weiß, wovon sie spricht, und wir denken einen Moment lang, dass sie wohl auch die Wirkung ihrer Worte einzuschätzen weiß. In diesem Moment, da wir ihren Erklärungen über die neuesten Forschungen und die Schlussfolgerungen daraus zuhören, überkommt uns die Sehnsucht, uns an die Hand zu klammern, die uns beim ersten Mal hielt, als wir die kanarischen Mumien sehen wollten; die Arme, die uns empor hoben, um sie aus der Nähe sehen zu können, und damit unsere Leidenschaft weckten, dieses Mysterium, das die prähispanische Geschichte der Kanaren darstellt, zu ergründen. Ein Geheimnis, das wir im Schulalter kennenlernten, als man uns beibrachte – just indem man es uns nicht beibrachte –, dass wir selbst uns die Fragen vorlegen müssten und auf Glück bei den Antworten hoffen, wie es auch anderen ergangen war. Dies war der Anstoß für die Theorien, die in einer anderen Epoche Fachleute aus ganz Europa in unsere Breiten brachten, einige von ihnen auf der Suche nach hochgewachsenen, blonden und blauäugigen Ureinwohnern, nach dieser höheren Rasse, die das mythologische Atlantis bevölkert haben soll.

Wenn wir an Mumifizierung denken, springt unser Geist nach Chile zu seinen schwarzen, roten und bandagierten Mumien, nach China oder Ägypten, das wieder in den Schlagzeilen ist wegen der vielleicht letzten und überaus spektakulären Entdeckung, dem Grab der Nofretete. Und wir können den Gedanken an eine verstohlene Verbindung über die viertausend Kilometer hinweg, die die Inseln vom Nil trennen, nicht vermeiden. Für die vorspanische Epoche, um die es uns geht, gibt es mehrere Theorien zur Ankunft der  Ureinwohner auf den Kanarischen Inseln. Eine dieser Theorien, sie stammt von Sebastián Jiménez Sánchez, spricht von zwei Einwanderungswellen aus dem Norden Afrikas. Die erste hätte dem Historiker zufolge in Höhlen gelebt und dort auch ihre Toten bestattet und dabei Mumifizierungsverfahren angewandt. Die zweite hätte diese Verfahren nicht verwendet, sondern ihre Toten in Grabhügeln oder Steinkisten bestattet. Diese Hypothese, die zwischen Mumifizierten und Nicht-Mumifizierten unterscheidet, steht im Widerspruch zu den letzten Entdeckungen in der Nekropolis von Maspalomas, in Gran Canaria. In dieser Grabungsstätte war die Mehrheit der etwa 150 gefundenen Individuen in Leichentücher gehüllt, aber nicht mumifiziert.

Die Bestattungsweise und das Vorgehen beim Einhüllen der Leichname verweisen auf die Gleichbehandlung post mortem der nicht-mumifizierten Individuen von Maspalomas mit den mumifizierten Leichnamen, die sich im Museum befinden. Was die Theorie zu widerlegen scheint, wonach die Mumifizierung ein Verfahren gewesen sei, das dem „Adel“ der Ureinwohner vorbehalten war.

Auf der anderen Seite belegen die Dentaluntersuchungen der Leichname beider Gruppen, dass es keinerlei Hinweise auf eine unterschiedliche Ernährung zwischen beiden Gruppen gab. Es sieht also ganz danach aus, als müssten die Wissenschaftler für das Mysterium der Mumifizierung eine andere Erklärung finden.

 

Der Fortschritt bei den archäologischen Techniken, die bei der Fundstätte von Maspalomas zum Einsatz kamen, führt uns zurück in die Räume in der Calle Verneau Nr. 2, um eine gänzlich neue Reise zu beginnen. Delgado folgend, müssen wir unsere Perspektive wechseln und uns neue Fragen stellen. Die erste, die wir uns stellen, ist die nach der Herkunft der Mumien im Kanarischen Museum. Sie führt uns erneut zum 19. Jahrhundert und zum Beginn des 20. Jahrhunderts, denn das ist die Zeit, in der der Großteil der heute im Kanarischen Museum bewahrten Mumien dorthin kam. Und es ist die Zeit, als Funde von „kanarischen Antiquitäten“ als etwas Exotisches angesehen wurden. Das heißt, dass sich die Insel-Bourgeoisie im Einklang mit den Entdeckungen jener Zeit (Nearthental, Cromagnon) auf die Suche nach anthropologischen Resten stürzte, in vielen Fällen waren ihre Vertreter vor Ort aber nicht eben die Hauptfiguren der Grabungen. Dies erklärt sich durch die herrschende Strömung des Kultur-Historizismus (das gefundene Objekt diente dazu, eine Gesellschaft zu deuten), wobei die Bedeutung des Fund-Kontextes vergessen wurde. Aufgrund dieser Geringschätzung des archäologischen Fundortes und in hohem Maß wegen des Risikos, das mit dem Erreichen dieser Fundorte verbunden war, entstand die seltsame Figur der enriscadores, eine Art „Schlepper“, Leute aus der Gegend, die man anheuerte, um die gefundenen Stücke zu bergen und die den Forschern aus dem Museum nicht wenige Probleme bereiteten, wenn es darum ging, diese Stücke zu katalogisieren. Offensichtlich hatten weder die enriscadores noch die Sammler das nötige Wissen für die Bewältigung dieser Aufgabe, und so beschädigten sie äußerst wichtige Informationen, die die Fundstellen enthielten. Viele der gefundenen Objekte und Leichname verfügen auch heute noch lediglich über eine ungefähre Bestimmung ihrer Herkunft. Die Experten stehen vor der gewaltigen Aufgabe, die Geschichte unter Beachtung von zwei Haltepunkten zu rekonstruieren: Der erste markiert den Zeitraum von der Gegenwart bis zum Moment des Fundes. Der zweite jenen von der Entdeckung bis zurück in die Vergangenheit.

Und genau das war das Problem, auf das die Wissenschaftler bei der Untersuchung der berühmten Mumie Nr. 8 stießen, jener, die sie bei den anstehenden Schulexkursionen als Artemi Semidan präsentierten.

Den ersten normannischen Chroniken über die Eroberung von Gran Canaria zufolge erscheint Artemi als eine sehr herausragende Gestalt aus dem „Adel“ der Insel, er wird sogar als König bezeichnet. In diesen Dokumenten wird das Aufeinandertreffen der frankonormannischen Soldaten und der von Artemi befehligten Krieger erzählt, wobei es keinerlei Hinweis auf die Todesumstände des Letzteren in dieser Schlacht gibt. Dennoch tauchen in späteren Chroniken und ohne dass die Historiker dafür eine Erklärung hätten, Berichte über seinen Tod in diesem Kampf auf.

Die Figur des Artemi ist einigen Historikern zufolge zu ihrer Größe gelangt wegen der intelligenten und mutigen Art, mit der er die Insel, die damals Canaria hieß, gegen die normannischen Eindringlinge unter Jean de Bethencourth verteidigte. Ein Umstand, dessentwegen sie sich seitdem Gran Canaria nennt.

Das Betrachten seiner Mumie, der Nummer 8, hinter Glas in einem abgeteilten Raum im zweiten Stock des Museums, als würde die Figur in irgendeiner Form weiterhin den Rest der Mumien im angeschlossenen Saal in der Schlacht befehligen, war eine seltsame und bewegende Erfahrung. Diese Mumie repräsentierte den Kampfgeist und die Aufmüpfigkeit eines Teils unserer Vorfahren, die gegen einen anderen Teil unserer Vorfahren kämpften, um ihre Freiheit nicht zu verlieren.

Jetzt, da wir uns wieder zwischen diesen Mumien bewegen und hören, wie die Wissenschaftler sich mühen, ihnen ihre Geheimnisse zu entlocken – wovon es weiter reichlich gibt –, überkommt uns ein Gefühl des Respekts und der Bewunderung, und erneut erinnern wir uns an jenen Moment der ersten Entdeckung.

Die Erinnerung ist lückenhaft, genau wie die kanarische Vorgeschichte in den Büchern, in denen uns das Wort „Mythos“ geradezu überfällt, es stört uns regelrecht mit seinem andauernden Drang, am Ende des Gelesenen zu unterstreichen, dass das Erzählte so volatil ist wie feiner Sand, der auch sehr zu uns gehört. Und wir fragen uns, ob all das womöglich ein in Dunst gehüllter Traum ist, denn darüber hinaus muss man sich auch den in anderen Sprachen verfassten Büchern widmen, um zwischen den Zeilen der Chronisten aus einem anderen Land die eigene Geschichte zu suchen. Früher wie heute stolpern wir über die Sprache, über die Interpretationen, die die Franzosen im 15. Jahrhundert zur Sprache der Inselbewohner machten. Und uns kommt der Gedanke, dass, wenn die Franzosen ihre Federn veranlassen, Artemi den Rang eines „Königs“ zuzuschreiben, dann wohl wegen dieser sehr menschlichen Eigenschaft, den Feind größer zu machen, um so die Schamesröte eines Heeres zu vermeiden, das von Männern geschlagen worden war, die mit „gerösteten Stangen“ bewaffnet waren. Es hat auch verschiedene Versuche kastilischer Truppen gegeben, in Canaria an Land zu gehen, weiter, als auf dem Meer einen Tauschhandel mit den Kanariern in Gang setzen, sind sie nicht gekommen: Die Ureinwohner waren am Eisen der Matrosen interessiert, an Angelhaken und Lanzenspitzen, und jene am Blut des Drago, des legendären Baums der Inseln. Aber die Kanarier ließen nie zu, dass sie die Füße an Land setzen konnten. So wie es laut Le Canarien bei jener Gelgenheit geschah, als Pedro der Kanarier, ein gefangener Übersetzer, sich, begleitet von Artemi, in Richtung der Kastilier aufmacht, um ihnen zu sagen, dass sie frisches Wasser und Viktualien bekommen könnten. Als das Boot sich dem Ufer näherte, zeigte sich – der Chronik nach –, dass die Kanarier ihnen eine Falle gestellt hatten. Unter Steinhageln zogen sich Bethencourts Leute zurück und vertagten die Eroberung von Canaria auf ein anderes Mal.

 

Und währenddessen schläft im Kanarischen Museum die Mumie Nummer 8, sie ist ruhig und unberührt von jeglichem normannischen, genuesischen, mallorquinischen oder kastilischen Akzent. Und wir stellen uns diesen Mann vor, wie er umher läuft, der Welt entrückt, im Wissen (oder auch nicht) der Tatsache, dass der Atlantik im 5. Jahrhundert sein Verbündeter war. Weil er von Drachen bevölkert war, die ganze Schiffe verschlangen und auch die Neugier derer, die zum Horizont blickten mit der Sehnsucht, eines Tages die Angst vor diesem düsteren Ozean überwinden zu können. Und die Mumie Nummer 8 zwinkert uns wieder zu und erinnert uns erneut daran, dass er hier langgegangen ist, dessen Namen in tamazight, der kanarisch-berberischen Sprache, wir nicht kennen, aber auch das ist nicht wichtig, er ist hier, in dieser Vitrine des Kanarischen Museums, damit uns in Erinnerung bleibt, dass es bereits damals Leute gab, die ihre Toten in Leichentücher gehüllt haben, welche, mumifiziert oder nicht, mit ihren Fragen die Forscher entzücken, aber diesmal in unserer Sprache, aber auch und wie immer in anderen

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Photo Copyright El Museo Canario.

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